AM - Modellbau GbR

Anspruchsvolle Gleispläne - Intelligente Lösungsvorschläge
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Die folgende Planung für die Epoche III sollte mit Tillig Gleismaterial im Maßstab 1:120 (TT) realisiert werden. Die Grundform stellt nach vorne hin ein offenes „U“ dar.

Der zur Verfügung stehende Raum ist 4,60 m lang und 4,20 m breit. Die durchschnittliche Anlagenbreite sollte bei ca. 95 cm liegen. Um die räumlichen Gegebenheiten komplett auszuschöpfen, wurde für diese Anlage kein Betriebsgang vorgesehen, damit zwei Seitenwände in ihrer vollen Länge zur Verfügung stehen. So konnte, den Vorgaben entsprechend, ein neun-gleisiger Hauptbahnhof realisiert werden. Dieser setzt sich aus fünf Bahnsteiggleisen mit einer Länge von 2,10 m und vier Gleise speziell für Güterzüge zusammen. Umfangreiche Abstellgleise liegen zu beiden Seiten des Bahnhofs.

Parallel zu den Weichenstraßen befinden sich eine Reisezugwagen-Abstellgruppe, eine Ortsgüteranlage und ein Diesel-BW. Auf einer zusätzlichen Anlagenzunge wurde ein großes BW untergebracht. Der Lokschuppen des Dampf-BW hat mit seinen 24 Ständen den Charakter eines Groß-BWs. Die Bekohlungsanlage und diverse Versorgungseinrichtungen fallen dem entsprechend großzügig aus. Ein weiteres Gleis für den Hilfszug rundet das Gesamtbild ab.

Unterhalb des Hauptbahnhofs durchläuft die Paradestrecke einen fünfgleisigen Güterbahnhof, um in einer weiten Schleife wieder zurück in den Hauptbahnhof zugelangen. Die rechte Bahnhofausfahrt ist fünfgleisig (zwei Gleise zum Schattenbahnhof, zwei Gleise zur Paradestrecke, ein Gleis zur Nebenbahn). Hier kann der Fahrdienstleiter entscheiden, ob ein Zug über eine Gleiswendel in den Schattenbahnhof oder auf der sichtbaren Ebene wieder in Richtung Paradestrecke fährt. Diese Gleise fädeln sich auf freier Strecke in die oben genannte Paradestrecke ein.

Während der linke Anlagenteil von diesem großen Bahnhof sowie dem Dampflok-BW dominiert wird, ist der rechte Anlagenschenkel dagegen landschaftlich geprägt. Eine lange und großzügige trassierte, zweigleisige Paradestrecke findet hier ihren Platz. Sie windet sich in mehreren Schleifen durch die harmonische Landschaft. Für Abwechslung sorgen eine Güterzugüberholung, eine Streckenabzweigung und ein Fabrikanschluss zu einem Kieswerk.

Insgesamt gibt es drei dieser Streckentrennungen auf dieser Anlage. Zusätzlich ermöglichen mehrere im Tunnelbereich liegende Verbindungsgleise, den Personen- oder Güterbahnhof aus allen Richtungen anzufahren. Diese Streckentrennung erlaubt es dem Fahrdienstleiter, die Zugabläufe individuell zu verändern. Auch wurde eine S-Bahnstrecke integriert, die in Kombination mit der eingleisigen Nebenbahn einen umfangreichen Nahverkehr darstellen kann. Diese Nebenbahn endet in einem dreigleisigen Endbahnhof. Dieser Endbahnhof bietet die Möglichkeit einer Streckenerweiterung. Diese Erweiterung soll einen Industriebereich darstellen, der dem ehemaligen Leuna-Werken ähneln soll.

Erwähnt werden muss noch der Schattenbahnhof. Er wird über eine Gleiswendel erreicht und bietet die Abstellmöglichkeit für 30 Zuggarnituren. Für diese schöne landschaftlich- wie betriebsorientierte Anlage werden 100 Weichen und 350 Meter Gleis benötigt.

Eine Anlage in dieser Größe ist nur schwer zu überwachen und zu steuern. Diese Aufgabe übernimmt in diesem Fall der Computer. Als Basis dient die neue PC Zentrale RMX7 950 USB von Rautenhaus. Alle Belegmelder, Weichen und Signal-Decoder kommen ebenfalls von der Firma Rautenhaus. Somit ist die problemlose Einbindung aller benötigten Komponenten gewährleistet. Ein Mittelklasse-PC wird über einen Touchscreen angesteuert. Erbietet komfortabel alle Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten. Der Train-Controller in der Goldversion in Kombination mit dieser, auf dem neusten stand der Technik stehenden Hardware bilden die Grundlage dieses Erfolgskonzeptes.


Ihr AM-Modellbau Team

 
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